FaksTheater Augsburg: Der Jazzdirigent
Hörbuch nach dem gleichnamigen Theaterstück
mit Karla Andrä, Josef Holzhauser und Uli Fiedler
"Damals, in jener Zeit..." sagt die junge Frau auf der Bühne, doch was wie der Beginn eines Märchens klingt, ist die Geschichte ihres Onkels Paul Weißenburger: Die Geschichte eines Mannes, der ungewollt in die grausamen und sinnlosen Mühlen der Nazi-Bürokratie gerät und dabei immer nur davon träumt, auf einem weißen Dampfer über den großen Teich zu schippern - um als Paul White Jazz zu machen, nichts als Jazz.
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- 01. Introduction
- 02. Jeden Sonntagmorgen
- 03. Zu jener Zeit, damals, aber war Krieg
- 04. Mein Onkel hatte Glueck
- 05. Interlude
- 06. Eines Tages kam der Vorgesetzte in die Schreibstube
- 07. Mein Onkel stand lange in Hab-acht-Stellung
- 08. Paulisong
- 09. Hausmeister Oskar Schmitz
- 10. Der Hausmeister stand im Hof
- 11. Also Druckerschwaerze, Papie und einen Rucksack
- 12. Den ganzen Vormittag
- 13. Was hat der Hausmeister ihm eingeschaerft
- 14. Interlude
- 15. Am dritten Tage
- 16. Das Gesicht der Gefaengniswaerters
- 17. Nach diesem Verhoer
- 18. Paul White, der niemals diesen Namen tragen wuerde
- 19. Am folgenden Tag
- 20. Nach dem Krieg
CD-Besprechung
Hörbuch der Woche: Wolfgang Sréter „Der Jazzdirigent“
Beitrag für 15-5 Hörbbuchmagazin & B5 aktuell vom 9./11. September 2005
Karla Andrä erzählt diese Parabel mit einer unglaublich wandlungsfähigen, den Text geschickt rhythmisierenden Stimme, die es dem Hörer erlaubt, sich ganz auf das perfekte Zusammenspiel zwischen Wort und Musik zu konzentrieren. Die beiden Musiker Josef Holzhauser und Uli Fiedler haben eine Art Soundtrack entwickelt, haben auf hohem Niveau Swing, Blues, Kammerjazz und „Lili Marleen“ - Zitate ineinandergeschichtet und sogar aus Klopfzeichen der Gefangenen perkussive Rhythmen gewebt.
(Bayerischer Rundfunk)
CD Besprechung aus der "Augsburger Allgemeinen"
